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Samstag, 30. März 2013

Bücherreihen


Bücherreihen

                 Urbat - Bree Despain



          

"Ich wusste, dass er kein Heiliger war. Ich wusste, dass sein Leben schon von düsteren Wolkenüberschattet gewesen war, noch bevor er verschwand"
Grace, die Tochter des Dorfpastors, ist fasziniert, als Daniel plötzlich vor ihr steht. Daniel, der Junge, der für Grace wie ein Halbbruder war und der vor drei Jahren spurlos verschwand. Oder ist sie schockiert und abgestoßen? Grace weiß nicht, was sie denken, was sie fühlen soll. Denn Daniel ist tabu in ihrer Familie: Nicht einmal sein Name darf mehr erwähnt werden.
In der Nacht, als Daniel verschwand, fand Grace ihren Bruder Jude blutverschmiert auf der Veranda. Von Daniel keine Spur. Jude erklärte nichts, nahm ihr aber das Versprechen ab, sie solle sich von Daniel fern halten. Doch warum? Welches Geheimnis steht zwischen den Jungen, die einst beste Freunde waren? Ist Daniel wirklich gefährlich? Grace, die sich magisch zu ihm hingezogen fühlt, kann nicht wissen, dass eine große Aufgabe auf sie wartet, die nur sie allein bewältigen kann …
Gut und Böse, Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung, übersinnliche Kräfte und eine alte Legende – »Urbat« erzählt eine dunkle, fesselnde Geschichte.


Ich habe bis jetzt nur mal in die Leseprobe hineingeguckt und bin begeistert. So begeistert das ich mir gleich alle Teile von Urbat bestellt habe und sie gleich nach dem Erhalt lesen und rezensieren werde ;D Um Euch Urbat ein wenig schmackhaft zu machen, stelle ich Euch einfach die Figuren vor. Die Leseprobe findet ihr dann etwas weiter unten.


»Wie sollte ich bloß ohne James nach Hause gehen? Ich musste einen Weg hinunter finden. Ich musste meinen Bruder finden, bevor dieses Tier es tat.«

Grace Divine
Sie hat veilchenblaue Augen und dunkles Haar und ist eigentlich ein ganz normales Mädchen – bis auf die Tatsache, dass sie nur ihrer Freundin April zuliebe zum Shoppen geht. Ihr Name, Divine, die Gnade Gottes, bringt ihr bissige Bemerkungen ein, denn Grace ist die Tochter des örtlichen Pfarrers. Eine ihrer Grundsatzregeln lautet: Grace weint nicht. Sie hat den absoluten Anspruch, dass alles im Leben fair sein sollte, nichts bringt sie mehr auf die Palme als Ungerechtigkeit. Daniel hat schon immer einen besonderen Platz in ihrem Herzen gehabt. Als er nach Jahren wieder auftaucht, vergisst Grace ihre Begeisterung für Pete Bradshaw und fühlt sich mehr und mehr zu Daniel hingezogen.

Jude Divine
Graces älterer Bruder und der schärfste Typ aller Zeiten – meint zumindest Graces Freundin April – ist Jude Divine. Einige Schüler in Rose Crest behaupten, dass Judes ständige Gutherzigkeit nur Schauspielerei sei, doch er ist Graces Ansicht nach wirklich ein guter Mensch. Er tauscht an drei Nachmittagen der Woche die Freizügigkeit des letzten Schuljahrgangs gegen ein Selbststudium in der Gemeinde und lässt das Hockey-Auswahlteam sausen, weil er nicht bereit ist, die erforderliche Aggressivität an den Tag zu legen. Manchmal ist es für Grace nicht leicht, seine jüngere Schwester zu sein, doch es ist beinahe unmöglich, Jude nicht gern zu haben. Nur bei einem Thema gerät Jude aus der Fassung: Daniel. Als er erfährt, dass Grace wieder Kontakt zu ihrem »Halbbruder« aus Kinderzeiten hat, ringt er ihr das Versprechen ab, sich von Daniel fernzuhalten.

Daniel Kalbi
Wolfsbane-T-Shirt, schwarze, schmuddelige, an den Knien aufgescheuerte Jeans, schwarz gefärbte Haare und Augen wie »Schlammtörtchen« – das ist Daniel, der Kinderfreund von Grace und Jude. Aufgewachsen bei einem gewalttätigen Vater und einer gleichgültigen Mutter, waren für Daniel die Divines schon früh eine Ersatzfamilie, bei der er sich geborgen und sicher fühlen konnte. Bis zu dem Tag, an dem Jude blutüberströmt auf der Terrasse der Divines lag und Daniel spurlos verschwand. Nun ist er in Graces Highschool wieder aufgetaucht. Daniel ist zeichnerisch sehr begabt, er bewundert Design und möchte es einmal auf eine Kunsthochschule schaffen. Auf Grace übt er mit seiner undurchschaubaren Art eine unglaubliche Faszination aus. Aber eine bisher unentdeckte Seite von Daniel ist gefährlich und birgt ein düsteres Geheimnis in sich.

Pastor Divine lebt immer und jederzeit nach dem Wort Gottes. Auch D-vine genannt, erzählt er immer, dass der Pastor im Nachbarort zwar aus derselben Heiligen Schrift lese wie er selbst, aber trotzdem kommen die meisten zu Pastor Divine. Der frühere Familienname lautete Divinovich, aber Graces Ur-Ur-Großvater hat seinen Nachnamen in Divine geändert, als er nach Amerika eingewandert war, und ihr Urgroßvater hielt den Namen für ziemlich passend, als er dem geistlichen Stand beitrat. Pastor Divine zieht sich oft in sein Arbeitszimmer zurück und scheint über irgendetwas nachzugrübeln. Am Küchentisch der Divines kann man sich über alles Mögliche unterhalten: Tod, Teenager-Schwangerschaften, Politik – doch ein Thema ist absolut tabu: Daniel.

Pete Bradshaw ist für die Mädchen der Schule eine ›Dreifachbedrohung‹ – ein süßer Typ aus der Oberstufe, ein Hockeyspieler und noch dazu ein ziemlich schlauer Kopf. Außerdem einer von Judes besten Freunden. Obwohl Grace es nicht glauben will, scheint er auf sie zu stehen und lädt sie nach mehreren missglückten Date-Versuchen zum Weihnachtsball ein. Wie sich herausstellt, kann Pete, wenn er seinen Willen nicht bekommt, ziemlich jähzornig sein …

Groß wie ein Grizzlybär, riesige Hände, ein Grinsen wie ein Zähnefletschen und ein weiches Herz: Don Mooney ist das treuste Schäflein unter Pastor Divines Anhängern, seit der Pastor Don vor einigen Jahren verzieh, dass dieser dem Gottesmann ein Messer an die Kehle gehalten hatte, um die Kirchenkasse zu stehlen. Für ihn sind die Divines wahre Engel Gottes. Er treibt sich dauernd am Pfarrhaus herum, um ›bei irgendwas auszuhelfen‹. Grace versucht normalerweise, ihm aus dem Weg zu gehen; sie fühlt sich in Dons Anwesenheit immer ein wenig unwohl. 

Leseprobe *klick*





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