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Sonntag, 24. Februar 2013

[ Rezension ] Die Bestimmung - Veronica Roth



  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161315
  • ISBN-13: 978-3570161319
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Divergent
  • Preis: 17.99


  • Verlag: cbt 





"Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft."

Das Cover:
Das Cover ziert das Symbol der Ferox, der furchtlosen. Dazu sieht man die Skyline der Stadt und das Marschland davor.

"Er ist groß warm und tolpatschig. Nein, er war es. Das ist der Tod- wenn man statt ist war sagt"
Rezension:
Gleich zu Anfang lernen wir Beatrice Prior, kurz "Tris" kennen. Die 16 jährige lebt zusammen mit ihrem Bruder und ihrere Familie bei den Altruan. Der Faktion der selbstlosen. Für Tris steht mit dem Test eine Veränderung ins haus. Soll sie dort doch getestet werden ob sie für ihre alte Faktion noch in Frage kommt oder ob sie eine neue Wählen kann/soll. Das hiesse wiederrum ihre Familie zuverlassen und ein komplett neues Leben anzufangen. 

Tris lernen wir als nettes junges Mädchen kennen das mit sich selber im Zwiespalt ist als sie sich zwischen ihrer Fraktion und ihren Eltern entscheiden muss. Wir erfahren das sie schon des öfteren die mutigen Ferox dabei beobachtet hat wie sie auf fahrende Züge aufspringen, etwas das viel mut kostet und etwas, das auch Tris selber gerne tun würde. In ihrer Fraktion wäre das undenkbar, etwas, das Tris letztendlich auch gegen die Altruan entscheiden lässt.

In ihrer neuen Fraktion lernen wir den zweiten Hauptcharakter, Four, kennen. Anfangs wirkt er etwas kühl und distanziert. Man kann ihn nur schwer einschätzen, aber im Verlauf des Buches lernen wir auch seine anderen Seiten kennen, er ist loyal und kann sich durchsetzen aber hat auch noch genug Schwächen die ihn sypathisch machen. Tris gegenüber verhält er sich zunächst etwas distanziert, was aber nicht lange anhält.

Was mir ganz persönlich gut gefallen hat sind die unterschiedlichen Fraktionen an sich. Die Menschen ordnen sich praktisch in die Fraktionen ein deren Tugenden sie am meisten entsprechen und versuchen so zu leben. Das es nie hunderprozentig so klappen kann ist eigentlich klar, wenn man bedenkt das man selbstlos und freidfertig sein kann , hätte man schon ein kleines "Entscheidungsproblem". In die Bestimmung ist es da nicht anders, inerhalb der einzelnen Fraktionen brodelt es und man ist sich uneins da man größtenteils andere Auffassungen hat als die andere Fraktion. 


Die zahlreichen Nebencharaktere haben mir auch sehr gefallen. Ich mochte Will und Christina gleich am liebsten. Peter konnte ich gar nicht leiden und bei Al, nun ja da sind meine Gefühle noch immer sehr gespalten. Beim Ausbilder Eric weiss ich jedoch das ich ihn nicht leiden kann, er kommt mir schleimig, verlogen und aalglatt vor. Da muss ich Frau Roth ein Kompliment machen. So unterschiedliche gut gezeichnete Charaktere, die nicht nur unterschiedliche Stimmungen transportieren sondern auch zur Handlung beitragen, hab ich selten in einem Buch gelesen.


Das, und auch die wunderbar gestrickte Geschichte um Tris, Four und ihre Freunde herum machen "Die Bestimmung" zu einer herrvorragen geschriebenen Dystopie. Ich habe keine einzelne Seite bereuht die ich lesen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und sehr gut zu lesen und man wird nie durch irgendwelche komplizierte Formulierungen aus dem Lesefluss gerissen.
Ich habe "Die Bestimmung" an einem Tag durchgelesen und ich weis schon jetzt das ich es bald noch einmal lesen will. 


Fazit:
Die Bestimmung ist eine der Dystopien die einem im Gedächtniss bleiben. Wen man die Tribute von Panem mag, sollte man sich einen Blick in dieses Buch gönnen und ich denke man wird nicht enttäuscht. Hier stimmt einfach alles und das lesen von "Die Bestimmung" macht Lust auf mehr .


                                            4 von 5 Teddys




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